Archiv der Kategorie 'Aktionen'

Jugendseminar: Kapitalismus geht uns auf den Keks

Sommer, Sonne, Strand und
die Beschäftigung mit den Fragen:
Wie ist eine andere Gesellschaft möglich?
Was können wir aus der Geschichte des Kapitalismus und der Linken lernen?

Der Kapitalismus beruht auf der weltweiten Ausbeutung der Menschen und der Natur durch eine kleine Oberschicht. Sie kennen, getrieben von ihrer Profitgier keine Grenzen. Sie zerstören unseren Planeten und schrecken auch vor der Vernichtung von menschlichem Leben nicht zurück. Schon heute ist sichtbar, dass unser Planet dieser Belastung nicht gewachsen ist. Naturkatastrophen treten immer häufiger auf. Die Armut und das Elend erreichen durch die aktuelle Wirtschaftskrise nun auch die westliche Welt und lassen uns nur erahnen, welches Schicksal die sog. “Dritte Welt” trifft. Der Kapitalismus muss abgeschafft werden. Wir wollen eine Gesellschaft in der alle Leben können: den Sozialismus!

Teilnahme ist ohne Voraussetzungen möglich und für Einsteiger und Einsteigerinnen geeignet.
Kosten: Unterbringung, Programm und Verpflegung inklusive 15€.

Anmeldung unter: Seminar@falken-berlin.de

Karte der Demoroute für den 4.4. – NPD Bundesparteitag verhindern

Hier noch ein Link für die nicht Ortskundigen:

http://media.de.indymedia.org/media/2009/03//245802.pdf

Und nicht vergessen:

EA – ErmittlungsAusschuss im MH

„Gegen staatliche Verfolgung bei Demos und Aktionen aus dem linken Sprektrum“.

Tel.: 692 22 22

Dienstag: 20 bis 22 Uhr

Der EA sitzt vor, während und nach Demos am Telefon, nimmt Festnahmen, die gemdet werden werden auf und kümmert sich um die Betroffenen. Weiterhin: Hilfe bei der Suche nach ZeugInnen, sammelt Gedächtnisprotokolle, Koordination und Vermittlung von AnwältInnen.

Das alles kostet Geld, spendet deshalb bitte:

Sonderkonto Klaus Schmidt,
Postbank Berlin
BLZ 100 100 10
Konto 206 10-106

http://www.mehringhof.de/projekte/ea.htm

NPD Bundesparteitag verhindern

Zusammen! Gegen die NPD!

Demonstration zur Kundgebung vor dem Fontane-Haus
Samstag / 4.April 2009
9.00 Uhr
S- und U-Bahnhof Wittenau

Alles muss man selber machen.
NPD-Bundesparteitag in Berlin oder anderswo verhindern!

Anfang April wird die neonazistische NPD ihren Bundesparteitag abhalten, um ihren Vorstand neu zu wählen. Streit um die Parteifinanzen und den rechten politischen Weg lähmen die Partei seit einiger Zeit. Auf ihrem Sonderparteitag wollen die Neonazis diesen Streit klären, um gestärkt in das Superwahljahr 2009 zu starten. Denn für die NPD steht dieses Jahr viel auf dem Spiel. Gelingt ihr der Einzug in verschiedene Landesparlamente oder verliert sie ihre Parlamentssitze in Sachsen mitsamt Mitarbeiterstellen und Zuschüssen? Wird die Partei durch die Europa- und Bundestagswahlen finanziell und politisch gestärkt oder geschwächt?

Berlin: Sitz der NPD Parteizentrale
Seit Ende Februar ist klar, dass Berlin-Reinickendorf ein möglicher Ort für den Bundesparteitag der NPD am 4. April 2009 sein wird. Der Bezirk Reinickendorf bestätigte, dass eine Anfrage der Neonazis für das Fontanehaus im Märkischen Viertel und das Rathaus Reinickendorf für dieses Datum vorliegt. Auch für den 11. April hat die NPD beide Räumlichkeiten vorsorglich reserviert. Zwar kündigte Reinickendorfs Bürgermeisterin an, es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen, um nicht an die NPD zu vermieten. Jedoch ist es der Neonazi-Partei in den letzten Jahren leider mehrfach gelungen, sich die Nutzung von kommunalen Räumlichkeiten für Parteiveranstaltungen vor Gericht zu erstreiten. Schon 2006 konnte die NPD ihren Bundesparteitag im Fontane-Haus abhalten. Auch wurden der NPD, die in Berlin in mehreren Bezirksverordnetenversammlungen sitzt, in den letzten Jahren immer wieder öffentliche Räume für ihre Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.
Auch in Erfurt versucht die NPD nach wie vor, für den 28. und 29. März die „Thüringenhalle“ zu mieten. Termin und Ort des NPD-Parteitages stehen also noch nicht endgültig fest.
Über den aktuellen Ort und Termin werden wir rechtzeitig informieren.

Wir können sie aufhalten!
Am 8. Mai 2005, dem 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, erzwangen Antifaschist_innen in Berlin den Abbruch eines Aufmarsches der JN, der Jugendorganisation der NPD. Ein breites antifaschistisches Bündnis hatte über 5.000 Menschen mobilisiert und blockierte die Route der Neonazis. In Jena gelang es 2007, das neonazistische „Fest der Völker“ am 8. September unter anderem durch massenhafte friedliche Sitzblockaden zu behindern. In Köln verhinderten im Herbst 2008 zehntausende Menschen mit Blockaden einen „Anti-Islam-Kongress“ der extrem rechten Vereinigung „Pro Köln“. Am 6. Dezember 2008 gelang es in Berlin Lichtenberg 1.500 Antifaschist_innen, einen Naziaufmarsch mehrfach zu blockieren und den vorzeitigen Abbruch zu erzwingen.
Wir rufen auch in Berlin zu einer massenhaften Blockade des Parteitags der NPD auf. Wir wollen damit an die Erfolge antifaschistischer Proteste in Berlin-Lichtenberg, Jena und Köln anknüpfen.

Niederlagen bei den anstehenden Wahlen und der weiterhin ungeklärte Streit innerhalb derb NPD können die Neonazis für einen längeren Zeitraum empfindlich schwächen. Das Ausbleiben staatlicher Gelder wird die klamme Partei vorerst ruinieren. Grund genug, der NPD und ihrer Verherrlichung des Nationalsozialismus kräftig in die braune Suppe zu spucken und ihren Parteitag Anfang April zu verhindern.

Unser deutliches Stopp-Zeichen wollen wir unter anderem mit massenhaften friedlichen Blockaden erreichen. Die Choreographie der Aktionen muss gegenseitig die unterschiedlichen politischen Strömungen und die Vielfalt der Aktionsformen respektieren, mit denen verantwortlich der menschenverachtenden Ideologie und der mörderischen Praxis des Neofaschismus entgegengetreten wird. Wir wünschen uns, dass viele Menschen unterschiedlicher sozialer und politischer Herkunft zu einer gemeinsamen Aktion zivilen Ungehorsams zusammenfinden.

Den NPD-Bundesparteitag am 4 .April verhindern! Egal wo.

Zusammen! Gegen die NPD!

Bericht von der Krisendemo 28.03.2009

Die Demo anlässlich der um sich greifenden Wirtschaftskrise war endlich mal wieder eine konstruktive Kritik an dem bestehenden Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus. Der Protest war bunt und lautstark. Dutzende Organisationen beteiligten sich an der Mobilisierung und der Ausgestaltung. 30000 kamen um zu zeigen nicht mit uns und blieben trotz Repression durch die Polizei und Regen.

Kritisiert wurden die Folgen der Marktwirtschaft, denn jeder kennt sie und jeden betreffen sie. Und so wurde gegen Armut in allen seinen Facetten, gegen die katastrophalen Zustände an den Schulen und Universitäten, gegen die sich immer verschärfenden Ausbeutung Demonstriert.

Zusammengenommen mit der Demonstration in Frankfurt waren 55000 Menschen auf der Strasse, doch dies darf es nicht bleiben. 55000 sind noch viel zu wenige und die 55000 welche auf den Kundgebungen waren dürfen nicht darauf hoffen, das dieses Signal eine Änderung des Systems herbeiführt oder auch nur eine(n) Politiker(in) zu einer anderen Politik bewegt.

Gerade jetzt müssen wir diese motivierende Aktion nutzen und handeln. Handeln nicht durch eine endlose Anzahl weiterer Demos und Infoveranstaltungen, sondern handeln durch den Aufbau einer parallelen Struktur zu der bürgerlich-kapitalistischen. Durch den Aufbau von Konsumgenossenschaften, eigenen Treffpunkten, Kollektiven Kleinbetrieben, Kinder- und Jugendläden und das wichtigste Gruppen welche sich gegenseitig unterstützen.

Bildet euch, bildet andere, bildet Gruppen.

Und nicht vergessen:
„Wer haut die Kapitalisten mit dem Balken? Die Falken!“

Reboot Society


Unter diesem Motto steht unser Beitrag zur antikapitalistischen Demo am 28.03.2009.